1984

Veröffentlicht: April 8, 2012 in Allgemein

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Zum Semesterstart:

Veröffentlicht: April 8, 2012 in Allgemein

Plötzlich ist wieder April und zum näher rückenden Semesterstart haben wir uns ein paar Sachen einfallen lassen. Zum einen findet ihr auch uns bei der obligatorischen Erstibegrüßung am Mittwoch, den 11. April 2012; ab 9:30 Uhr im Rewi mit Unipräsident Krausch und mit einem Infostand von uns. Falls ihr also irgendwelche Erstis kennt, könnt ihr ja gerne mal weitergeben, dass es bei unserem Stand ein paar interessante Infos geben wird und sich der Besuch lohnt.

Nicht nur für Erstis bieten wir zudem einen amüsanten, informativen und  kritischen Campusrundgang an:

Denn nur hier gibt es Antworten auf die folgenden Fragen 😉

Was hat HaKle-Klopapier mit der Uni zu tun? Ist Wissenschaft tatsächlich wie die Suche nach der „Bauersfrau im Heuhaufen“? Warum ist der Frauenanteil unter den Professor_innen eigentlich so niedrig? Wo gibt es veganes Essen? Wie viele Laborratten kommen auf eine_n Studierenden? Was hat eine Bauwagensiedlung mit der Uni zu tun? Warum gab es eine Besetzung an der Uni? Muss man wirklich mit Neonazis zusammen studieren? Was hat eine Hausdurchsuchung bei einem Studierenden mit der Exzellenzinitiative zu tun?

Auf diese und weitere Fragen findest Du nur beim Kritischen Campusrundgang eine Antwort: Mittwoch, den 18. April 2012, Treffpunkt 14 Uhr vorm Kulturcafé statt.

krili CAMPUS INVASION

Veröffentlicht: März 13, 2012 in Allgemein

krili CAMPUS INVASION – Space Invaders against Rechts-AStA

 10. – 13. Mai 2012, Uni Campus Mainz, Geowiese

– Diskussionen – Vorträge – Bands – Camp –

auch auf Facebook

Donnerstag, der 10.05.2012

14 Uhr Vortrag: Neonazis in Rheinland-Pfalz
mit Referent_innen von Netzwerk für Demokratie und Courage
in Kooperation mit Jungdemokrat_innen/Junge Linke RLP

16 Uhr Vortrag: Mit kritischer Theorie gegen Theorie und Praxis
mit Julian Fichtner und David Waldecker (JD/JL RLP)

18 Uhr Vokü mit Quiz

19 Uhr Podiumsdiskussion: Wie politisch sind Studierende? Über Studierende, ihre Bewegungen und ASten mit
Sandra Pöhn (kritische linke)
Manuel Lautenbacher (SDS Mainz)
Maite Dittmann (Campus Grün Mainz)
Daniel Katzenmaier (AStA Uni Frankfurt)
Moderation: Hannah Eberle (AStA TU Berlin)

21 Uhr Konzert DULAC
(Teenaged, mastered)
Idiophon
(Grande Minimal Punk Mannheim)

anschließend Musik vom Plattenteller mit dem Party&Activism-Kollektiv

Freitag, der 11.05.2012

10 Uhr Frühstück

12 Uhr Vortrag Gender Studies – Der Anfang vom Ende des Feminismus?
mit Jessica Schülein (AK Gender Heidelberg)
in Kooperation mit Jungdemokrat_innen/Junge Linke RLP

14 Uhr Vortrag Zur Kritik an Burschenschaften und Studentenverbindungen
mit Sandra Pöhn und Nico Klein (kritische linke)

16 Uhr Vortrag Ist Marxismus noch relevant?
mit Jerzy Sobotta (Platypus)
in Kooperation mit der Jenny Marx Gesellschaft für politische Bildung

18 Uhr Vokü

19 Uhr Klaus N Frick liest Peter Punk

21 Uhr Konzert ueberdosis grau
(Düster-Punk aus Frankenthal)
Zosch!
(Punk aus Köln)
Scheiße
(Experimental / Punk / Tropisch aus Mainz)

anschließend Musik mit DJ Skaot

Samstag, der 12.05.2012

10 Uhr Frühstück

12 Uhr Vortrag Verdeckte Ermittler_innen und linke Bewegungen
mit Silke Makowski (AK Spitzelklage)
in Kooperation mit der Jenny Marx Gesellschaft für politische Bildung

14 Uhr Vortrag Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie
mit Simon Schmecknick

16 Uhr Vortrag Die Privatisierung des Öffentlichen – Vergesellschaftungskämpfe als Antwort
mit Jan Urhahn (Für eine linke Strömung Berlin)

18 Uhr Vokü

19 Uhr Podiumsdiskussion: linke Bewegungen im 21. Jahrhundert, Morgendämmerung oder aus der Traum? in Kooperation mit der Jenny Marx Gesellschaft für politische Bildung mit
Silke Makowski (Rote Hilfe)
Jerzy Sobotta (Platypus)
Jan Urhahn (FelS)
N.N. (Antifa f)
Moderation: Merlin Wolf (kritische linke)

21 Uhr Konzert Oskar Ohlson
(HipHop / Elektro aus Frankfurt)
LesTrucs
(Elektro aus Frankfurt)

anschließend Musik mit DJ Tommi und DJ Bene

Sonntag, der 13.05.2012

10 Uhr Frühstück

11 Uhr Abschlussplenum

12 Uhr Abbau

Außerdem jede Menge Specials von D.I.Y Bastelltisch bis Zuckerwatte…

kein Eintritt – kein Konsumzwang

Am 18. Februar 2012 Nazis wegschunkeln!

Veröffentlicht: Februar 16, 2012 in Allgemein

Nachdem es nun wahrscheinlich geworden ist, dass am 18.2. kein größerer Naziaufmarsch in Dresden stattfinden wird, haben Nazis eine Demo in Worms angemeldet. Die Stadt Worms hat den Nazis eine Alternativroute zugebilligt, das heißt die Nazis dürfen marschieren. Die Route der Nazis findet ihr hier! Die kritische linke unterstützt mit anderen Gruppen den Bündnisaufruf zu Protesten und Widerstandsaktionen. Eine Pressemitteilung unseres Bündisses gibt es auch. Achtet dort auch auf  aktuelle Informationen!

Bitte seid vorsichtig und passt auf euch: Es ist davon auszugehen, dass Nazis aus der Region auch unterwegs sein werden. Reist am besten nicht alleine an! Eine gemeinsame Abfahrt von Antifaschist_innen findet auch in Mainz statt:

Mainz 10:00 Uhr Treffpunkt, Abfahrt 10:13 Uhr mit Regionalexpress auf Gleis 5a

Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch in Dresden

Veröffentlicht: Februar 7, 2012 in Allgemein

Georg Elser – ein Terrorist?

Veröffentlicht: Januar 30, 2012 in Allgemein

Vortrag und Diskussion mit Matheus Hagedorny in Kooperation mit Jungdemokrat_innen / Junge Linke RLP

Mittwoch, 8.2.2012, 19 Uhr Hörsaal P 7, Philosophicum, Uni-Campus Mainz

Johann Georg Elser brachte am 8. November 1939 eine selbstgebaute Bombe im Münchner Bürgerbräukeller zur Detonation – und verfehlte das Hauptziel Adolf Hitler nur durch Zufall. Es sollte bis in die 1960er Jahre dauern, bis der ideologische Schutt aus Verschwörungstheorien und Gerüchten über dem Attentat abgetragen war und die so simple wie ungeglaubte Tatsache der Alleintäterschaft freigelegt wurde. Der Kunstschreiner Elser hatte 1938, im Jahr des pazifistisch gesinnten Münchner Abkommens, in einsamer Entscheidung seine „politische Beurteilungskompetenz“ (Lothar Fritze) überschritten und sich ohne jede Rückendeckung entschlossen, den Nazi-Terror an seinem mythischen Ursprungsort zu terrorisieren.

Dieser private Krieg Elsers gegen die Naziführung denunziert zunächst die Selbststilisierung der „kleinen Leute“, die nach 1945 verbissen auf ihre Ohnmacht verweisen sollten, welche in der Summe allerdings die größten Verbrechen möglich machte. Blamiert wurde mit ihm aber auch die Pflichtverstrickung derjenigen militärischen Dissidenten, die 1939 – auf einem Höhepunkt von Hitlers Popularität – wohl „umstandslos geputscht [hätten], wenn der Führer es ihnen befohlen hätte“ (Eike Geisel).

Der „Bürgerbräu-Attentäter“ sah sich einer nationalsozialistischen Volksgemeinschaft gegenüber, die anders als herkömmliche Diktaturen den „Gehorsam ohne Befehl“ (Clemens Nachtmann) kultivierte. Elser wusste sehr genau, dass selbst die Tötung der im Bürgerbräukeller versammelten Parteielite den Nationalsozialismus nicht hätte beseitigen können. Präzise wie nur Wenige begriff Elser, was unbedingt zu tun war und dass es doch wohl kaum etwas gegen die Tendenz einer sich barbarisch auflösenden deutschen Gesellschaft ausgerichtet hätte.

Der Vortrag möchte die daraus erwachsene Einsamkeit des „fähigstenHitlergegners“ (Hellmut G. Haasis) auf den Begriff bringen und sich dabei die Frage vorlegen, ob Georg Elser überhaupt in eine Typologie des Terroristen, Partisanen oder Guerillero integrierbar ist, für die jeweils ein gewisser gesellschaftlicher Rückhalt vorausgesetzt wird, um ihn vom gewalttätigen Einzeltäter zu unterscheiden. Es geht letztlich um die Frage, unter welchen Bedingungen (politische) Gewalt nicht nur legitim, sondern geboten ist und warum praktische Vernunft spätestens seit dem deutschen Vernichtungskrieg mit dem Pazifismus unvereinbar geworden ist.

Matheus Hagedorny ist Mitbegründer der Gruppe Georg Elser und Referent für politische Bildung des AStA der Universität Bonn.

Veranstaltung auf Facebook: http://www.facebook.com/events/316047505112888/

Kollektiver Kirchenaustritt die 2te

Veröffentlicht: Januar 24, 2012 in Allgemein

Nachdem letztes Jahr die erste Kirchenaustrittsparty vor dem Standesamt Mainz stattgefunden hat, gehts dieses Jahr in die zweite Runde:

Unter dem Motto: Austritt zum Hasenfest 2012

Kommt zur Party! Zusammen austreten macht mehr Spaß!

Senatswahl am 17. + 18. Januar

Veröffentlicht: Januar 9, 2012 in Allgemein

warum wählen?

— „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten“ (Rosa Luxemburg)
Wahlen ändern eben nichts an den nationalstaatlichen und kapitalistischen Bedingungen,
in deren Rahmen die Gewählten dann Entscheidungen treffen können.
Dies gilt auch für die anstehenden Senatswahlen.

Der Senat ist das wichtigste beschlussfassende Organ der Universität. Er nimmt alle Angelegenheiten wahr, die die gesamte Hochschule angehen, wie z.B. die Einrichtungen von Studiengängen oder die Organisation wissenschaftlicher Einrichtungen (Institute). Außerdem genehmigt er die Beschlüsse der Fachbereichsräte wie Berufungen von Professor_Innen, Studienordnungen sowie den jährlichen Haushalt. Weiterhin beschließt der Senat auch die Grundordnung und legt Zulassungsbeschränkungen fest. Direkten Einfluss auf Entscheidungen in der Universität haben Studierende nur durch die studentischen Vertreter_Innen im Senat, die dort aber nur eine kleine Minderheit gegenüber den Professor_Innen bilden.

Daher können wir zwar nicht das bestehende universitäre System stürzen, dafür aber Entscheidungen transparent machen, kritisieren, uns einmischen und rumpöbeln.

Deshalb: kritische linke wählen.

mehr Infos und unsere Flyertexte findet ihr hier.

Campus Mainz Kooperations-Vertrag

Veröffentlicht: Dezember 12, 2011 in Allgemein

Der Vertrag zum Campus Mainz Portal wurde letzten Mittwoch im StuPa abgestimmt und verabschiedet. Die Koalition wollte nach wie vor eine Nicht-Öffentlichkeit bei der Verhandlung durchsetzen, ist jedoch an der 2/3 Mehrheit, die dafür notwendig gewesen wäre gescheitert. Der Vertrag wurde hochschulöffentlich vorgestellt und abgestimmt.

Hier könnt ihr den  gesamten Vertragstext lesen, den der SDS Mainz auf seiner Homepage veröffentlicht hat.

Pressemitteilung

Veröffentlicht: Dezember 1, 2011 in Allgemein
Schlagwörter:

Zur Diskussion rechter Gewalt fordert die kritische linke ein Umdenken des Landes RLP

Anlässlich der jüngsten Erkenntnisse um nazistische Gewalttaten in Deutschland fordert die studentische politische Hochschulgruppe kritische linke an der Universität Mainzdie rheinland-pfälzische Regierung zum Umdenken auf: Initiativen gegen rechte Gewalt dürfen nicht weiter Steine in den Weg gelegt werden, faschistische Tendenzen dürfen nicht weiter gefördert werden.

„Das Land Rheinland-Pfalz behindert aktiv das Engagement von Initiativen gegen Rechts, wie die Entwicklungen um die VVN-BdA erst kürzlich wieder zeigte“ erklärt Nico Klein, Senator der Uni Mainz für die kritische linke.

Erst im September diesen Jahres hat das Finanzamt Mainz dem rheinland-pfälzischen Landesverband der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)  die Gemeinnützigkeit aberkannt.  Damit zeigte die rot-grüne Koalition keine Entschlossenheit gegen Faschist_innen sondern gegen Antifaschist_innen. „Die jüngsten Ereignisse zeigen einmal mehr, Engagement gegen Neonazis und Aufklärung über die deutsche nationalsozialistische Vergangenheit sind nicht nur gemeinnützig, sie sind für eine erstrebenswerte Gesellschaft unerlässlich.“ stellt die Studierendenparlamentsabgeordnete Sandra Pöhn (kritische linke) fest.

Gleichzeitig gelte es, auch die Arbeit des rheinland-pfälzischen Verfassungsschutzes auf den Prüfstand zu stellen. Dass der Verfassungsschutz RLP laut Innenminister Roger Lewentz „keine V-Leute in NPD-Führungsstrukturen“ habe reiche nicht. „Solange der Verfassungsschutz weiterhin V-Leute in der NPD finanziert, welche mit diesen Geldern die NPD unterstützen, betreibt der Verfassungsschutz Basisarbeit für die NPD.“ kritisiert Merlin Wolf, ebenfalls kritische linke. „Es stellt sich die Frage ob ein Geheimdienst überhaupt mit dem Transparenzgebot eines demokratischen Rechtsstaats übereinstimmen kann.“