Mit ‘Veranstaltung’ getaggte Beiträge

03.12.2011, 15:00 Uhr
Antikapitalistische Demonstration „Gegen die IMK und ihre Freund_innen!“
Wiesbaden, Reisinger Anlagen gegenüber Hauptbahnhof
vom Bündnis gegen die IMK

04.12.2011, 15:00 – 16:00 Uhr
Workshop „Polizeikontakt und kreative Antirepression“
Haus Mainusch (Staudinger Weg 23, Mainz, Uni Campus)
von AG KARO

04.12.2011, 19:00 Uhr
Lesung „Herrschaftskritik.Analysen.Aktionen.Alternativen.“
Sabot (Dotzheimerstraße 37, Wiesbaden)
von AG KARO

07.12.2011, 17:00 Uhr
An­ti­ras­sis­ti­sche De­mons­tra­ti­on „I love Blei­be­recht für Alle!“
Wiesbaden Hauptbahnhof
von Ju­gend­li­che ohne Gren­zen (JOG)

hier der Jingle

Veranstaltungshinweise

Veröffentlicht: November 22, 2011 in Allgemein
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Ein paar spannende Termine, die wir empfehlen wollen:

30.11.2011, 18:30 Uhr
Kundgebung gegen das „po­li­ti­sche Herbst­ge­spräch“ der hes­si­schen Lan­des­be­hör­de für Ver­fas­sungs­schutz unter dem Motto „Die De­bat­te um den Kom­mu­nis­mus – Re­nais­sance einer po­li­ti­schen Ideo­lo­gie“

Wiesbaden, vor dem Mu­se­um Wies­ba­den (Fried­rich-​Ebert-​Al­lee 2)
von der au­to­no­men an­ti­fa [f] und der Grup­pe [c²]
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08.12.2011, 20:00 Uhr
Vortrag: Geld gegen Gesinnung
Mit Extremismus-Doktrin, Verfassungsschutz und Hilfswissenschaft gegen die „Zivilgesellschaft“

Hörsaal P7, Philosophicum Uni Mainz
von der Jenny-Marx-Gesellschaft
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krili feiert Geburtstag

Veröffentlicht: November 12, 2011 in Allgemein
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feiert mit am 18.11.2011 im Haus Mainusch, Staudinger Weg 23 auf dem Uni Campus

Einhorn

Kritik und Krise im Zeitalter des Neoliberalismus

Veröffentlicht: Oktober 31, 2011 in Allgemein
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Vortrag und Diskussion mit Gerhard Stapelfeldt

10.11.2011, 20.00 Uhr, im P10, Philosophicum, Uni-Campus

Die Krise ist in aller Munde. Für die Peter Zwegats der Nation sind die Schuldigen ausgemacht. Gierige Manager und Spekulanten einerseits, arbeitsscheue Südländer andererseits sollen dafür verantwortlich sein, dass der kleine Mann zur Kasse gebeten wird, um den Betrieb am Laufen zu halten. Nicht, dass es keinen Grund zur Empörung gäbe! Jedoch, dass die Masse im Namen der „Realwirtschaft“ gegen Bankenmacht und Ratingagenturen zürnt und zu öffentlichen Anti-Gier-Gelöbnissen mobilisiert statt einen vernünftigen Weg raus dem „Schuldzusammenhang“ (Walter Benjamin) des Kapitals zu eröffnen, verdeutlicht nur aufs Neue den Funktionswandel ökonomischer Krisen und besiegelt die Krise der Revolutionstheorie. Die episodisch auftretenden Reibungen im Verwertungsgetriebe verursachen, anders als zu Marxens Zeiten noch zu hoffen war, längst nicht mehr den kommunistischen Funken, an dem die immanenten Widersprüche kapitalistischer Produktion sich entzünden. Im Gegenteil: Sie sind zu Sollbruchstellen einer globalen Ressentimentmaschine geworden, die den Frust und die Angst der Subjekte durch Formen autoritärer Unterwürfigkeit und Aggression funktionalisieren. Auch unter Ökonomen gilt individuelles Fehlverhalten mithin als Ursache struktureller Störungen. Die Krisendiagnose wird lediglich in einer weniger derben Sprache vorgetragen. Die Überproduktion von Kapital wird als „Überkonsum“, die Entwertung von Kapital als „Unterkonsum“ den Individuen und ihrer mangelhaften Anpassung an die unergründlichen Gesetze des Marktes in Rechnung gestellt, während dem neoliberalen Staat die Aufgabe zufällt, die spontane Wettbewerbsordnung als Ganze zu installieren und zu überwachen.

Über die Bedeutung der Krise in Zeiten des Neoliberalismus, den Unterschied zwischen einer Kritik der Gesellschaft in der Tradition von Marx oder der Kritischen Theorie und den Moralbeschaffungsmaßnahmen derer, die sich als Ingenieure eines nachhaltigen Kapitalismus empfehlen, sowie über die Wahlverwandtschaft von Neoliberalismus und Antisemitismus möchten wir mit Gerhard Stapelfeldt diskutieren. Gerhard Stapelfeldt lehrte als Professor für Soziologie bis 2009 an der Uni Hamburg und befasst sich vor allem mit kritischer Theorie und der Kritik der politischen Ökonomie. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit JD/JL RLP statt und ist auch auf Facebook zu finden.

Zum Semesterstart:

Veröffentlicht: September 30, 2011 in Allgemein
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Plötzlich ist wieder Oktober und zum näher rückenden Semesterstart haben wir uns ein paar Sachen einfallen lassen. Zum einen findet ihr auch uns bei der obligatorischen Erstibegrüßung am Mi, den 19.10.2011 ab 9:30 Uhr im Rewi mit Unipräsident Krausch und OB Beutel mit einem Infostand. Falls ihr also irgendwelche Erstis kennt, könnt ihr ja gerne mal weitergeben, dass es bei unserem Stand ein paar interessante Infos geben wird und sich der Besuch lohnt.

Nicht nur für Erstis bieten wir zudem einen amüsanten, informativen und  kritischen Campusrundgang an:

Denn nur hier gibt es Antworten auf die folgenden Fragen 😉

Was hat HaKle-Klopapier mit der Uni zu tun? Ist Wissenschaft tatsächlich wie die Suche nach der „Bauersfrau im Heuhaufen“? Warum ist der Frauenanteil unter den Professor_innen eigentlich so niedrig? Wo gibt es veganes Essen? Wie viele Laborratten kommen auf eine_n Studierenden? Was hat eine Bauwagensiedlung mit der Uni zu tun? Warum gab es eine Besetzung an der Uni? Muss man wirklich mit Neonazis zusammen studieren? Was hat eine Hausdurchsuchung bei einem Studierenden mit der Exzellenzinitiative zu tun?

Auf diese und weitere Fragen findest Du nur hier eine Antwort: am Do, den 20.10.2011 um 14:00 Uhr vorm Kulturcafe. Außerdem findet ein zweiter Rundgang am Fr, den 28.10.2011 um 14 uhr vorm Kulturcafe statt.